Mikrofaser – der Allrounder gegen Schmutz

> Herstellung von Mikrofaser

> Eigenschaften und Besonderheiten

> Vorteile für die Reinigung

> Tipps & Tricks

Ob Bekleidung, Heimtextilien oder Sport – Mikrofasern finden sich heutzutage überall. Auch im Arbeitsalltag der Glas- und Gebäudereiniger sind sie ein fester Bestandteil. Doch was sind Mikrofasern eigentlich und was macht sie so besonders für die Reinigung?

Mikrofasern bestehen aus sehr dünnen, feinen Fäden, die aus Polyester, Polyacryl oder Polyamid gewonnen werden. Mit einem Gewicht von einem Gramm pro zehntausend Meter sind sie leichter als Baumwolle oder Seide – und saugfähiger. Phänomenal: Die vielen feinen Fasern können miteinander verarbeitet werden ohne ein dickes Gewebe zu ergeben. Bei der Herstellung entstehen zwischen den Fasern Hohlräume, auch Kapillaren genannt, die für eine gute Aufnahme von Schmutzpartikeln und Wasser sorgen.

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Mit Mikrofasern dem Schmutz auf den Leib rücken

Mikrofasertücher sind weich, formbeständig und strapazierfähig. Das Aufnehmen von wasserlöslichen oder fetthaltigen Verunreinigungen ist damit kein Problem. Im trockenen Zustand ziehen sie Schmutz und Staubpartikel wie ein Magnet an und binden sie an der Oberfläche. Ihr könnt sie aber auch im feuchten oder nassen Zustand nutzen.
Absolute Besonderheit: Mikrofasertücher funktionieren bei der Reinigung effektiv ohne einen einzigen Tropfen Reinigungsmittel. Lästige Fusseln nach dem Wischen – kein Thema mehr.

Darauf müsst ihr achten

Tipp 1: Vorsicht bei empfindlichen Kunststoffen mit weicher Oberfläche. Durch den Härtegrad der Tücher können bei der Reinigung mikroskopisch feine Schleifspuren entstehen. Diese nehmen der Oberflache ihren Glanz und sorgen für eine höhere Schmutzanfälligkeit.

Tipp 2: Bei gewachsten oder gefetteten Flächen – Hände weg vom Mikrofasertuch. Es wirkt nämlich entfettend. Und das auch auf eurer Haut. Deswegen solltet ihr besser Handschuhe beim Reinigen tragen.

Tipp 3: Ein verschmutztes Mikrofasertuch lässt sich einfach reinigen: Ihr könnt es in der Waschmaschine bei 40°C bis 60°C waschen – aber auf keinen Fall mit Weichspüler. Denn dieser legt sich wie ein Film auf die Fasern und begrenzt die Schmutzaufnahme.

Tipp 4: Für langfristig gute Performance solltet ihr das Mikrofasertuch vor der ersten Anwendung definitiv einmal waschen. Generell für das regelmäßige Waschen gilt: Am besten nur mit Mikrofaser zusammen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Mikrofasern gemacht? Schreibt uns via Facebook oder per Mail an clean@clean-magazine.com.

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