Was ist eigentlich das TDS-Meter?

Reinwasser ist Wasser ohne Mineralien. Es wird speziell gefiltert, um Mineralien zu entfernen, die hässliche Kalkspuren und Streifen auf dem Glas hinterlassen. Mit einem TDS-Meter könnt ihr die Qualität des Wassers prüfen.

Der TDS-Wert (total dissolved solids) gibt die Summe der vollständig gelösten Feststoffe im Wasser an. Das sind zum Beispiel Mineralien oder Salze. Sie werden in ppm (parts per million) gemessen.

Das Wasser ist zu 100 Prozent entmineralisiert, wenn der TDS einem Null-ppm-Wert entspricht. Grundsätzlich gilt: Die Glasreinigung sollte nicht mit einer Wasserqualität über 10 ppm durchgeführt werden. Ansonsten kann der Reinigungseffekt nachlassen und die Gefahr von Kalkrückständen wächst.

Um die Güte des Wassers zu bestimmen, gibt es TDS-Meter. Werden deren Mess-Sensoren ins Wasser gehalten, erscheint im Display augenblicklich eine Anzeige, die über den Mineraliengehalt informiert.

TDS-Meter sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich: Handmessgeräte – die der Form nach einem Fieberthermometer ähneln – können flexibel eingesetzt werden und sowohl das Leitungswasser als auch gefiltertes Wasser messen. An größeren Standfiltern sind TDS-Meter in der Regel fest installiert. Diese messen jedoch oft nur das gefilterte Wasser, damit der Anwender weiß, wann er das Harz wechseln muss. Die gute Nachricht: Es gibt auch hochwertigere fest installierte TDS-Meter, die den Eingangs und Ausgangswert anzeigen. Die HiFlo RO-Reinwasserfilter von Unger sind beispielsweise mit solchen Geräten ausgestattet.

Tipps: Dem TDS-Meter immer etwas Zeit geben, um sich richtig einzumessen – circa zehn Sekunden. Darüber hinaus solltet ihr die Sensoren niemals mit den Fingern anfassen. Das Hautfett könnte die korrekten TDS-Werte beeinflussen. Zum Reinigen der Geräte empfiehlt sich Alkohol, der dann an der Luft trocknen sollte.

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