Glasreinigungstücher aus Mikrofaser – darauf müsst ihr achten!

> So werden Glasreinigungstücher aus Mikrofaser hergestellt

> Das sind die Unterschiede

> Wasser- und Dehnungstest – So prüft ihr die Qualität eures Mikrofasertuchs

> Checkliste: darauf müsst ihr achten

Manche Glasreinigungstücher aus Mikrofaser funktionieren nicht besser als Baumwolle. Andere hingegen erfüllen höchste Reinigungsansprüche bei perfekter Saugkraft und nahezu unbegrenzter Lebensdauer. Doch warum ist das so? Und worauf sollte ich beim Kauf unbedingt achten?

Es gibt wenige Firmen auf der Welt, die Mikrofaser herstellen. Das liegt daran, dass der Herstellungsprozess mit enormen Investitionen verbunden ist und sich nur durch extrem hohe Produktionsraten rechnet. Mit anderen Worten: Alle Mikrofaser Produkte (unabhängig von der Marke) stammen von einem dieser wenigen Hersteller und sind im gleichen Verfahren entwickelt.

Dennoch gibt es extreme Qualitäts- und Leistungsunterschiede. Produkte aus Mikrofaser sind nämlich nur so gut, wie ihr Hersteller. Ob das exakte Verhältnis von Polyester- und Polyamidfasern, der Web- beziehungsweise Strickvorgang oder auch das Einfärben des Stoffes – der Produktionsprozess ist vielschichtig und birgt zahlreiche Fehlerquellen. Umso wichtiger ist es, auf den richtigen Hersteller zu setzen, der eine sichere Qualitätskontrolle anbietet. Die Mikrofaser Glasreinigungstücher von UNGER beispielsweise sind absolut hochwertig und sorgfältig verarbeitet.

Ist euer Mikrofaser Glasreinigungstuch hochwertig? Macht den Test:

  1. Wassertest

Vor der ersten Nutzung sollte jedes Mikrofaser Glasreinigungstuch bei 60 Grad Celsius gewaschen werden. Anschließend könnt ihr die Wasseraufnahmefähigkeit prüfen. Wenn das Mikrofaser Glasreinigungstücher das Wasser kaum aufnimmt, sondern nur „herumschiebt“, handelt es sich um mindere Qualität. Achtung: Das gilt natürlich nur für eine normale Wassermenge zur Glasreinigung – also nicht für Sturzbäche.

  1. Dehnungstest

Kontrolliert das Dehnungsverhalten des Produkts. In der Regel sollte sich das Mikrofaser Glasreinigungstuch kaum dehnen lassen, beziehungsweise direkt wieder seine Ursprungsform annehmen. Auch hier gilt: Nicht überstrapazieren, sondern nur leicht dehnen.

Checkliste – darauf müsst ihr bei den Qualitätsangaben achten:

  • Ultra feine Mikrofaser.
  • 350 g/m² bis 400 g/m² Materialstärke (sehr hohe Wasseraufnahme).
  • Absorbiert Wasser und „schiebt“ es nicht herum.
  • Bei Trockenreinigung hält es Staub durch statische Aufladungen fest.
  • Das Tuch lässt sich nicht dehnen.
  • Hält ca. 500 Waschzyklen bei 60 Grad Celsius (Achtung: Das Mikrofaser Glasreinigungstuch immer separat von anderen Produkten oder in einem Netz waschen, dabei keinen Weichspüler verwenden).
  • Zusammensetzung aus 70 Prozent Polyester und 30 Prozent Polyamid.

Sind bei euch auch Mikrofaser Glasreinigungstücher im Einsatz? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Schreibt uns über die Kommentarfunktion oder via Facebook.

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