UNGER, Velamed und Uni Siegen führen Studie zum ergonomischen Reinigen durch

> Studie zur Verbesserung der Arbeitsergonomie von Reinigungskräften

> 40 Prozent der Reinigungskräfte klagen über Schmerzen*

> Mit ergonomischen Werkzeugen Ausfallzeiten und Kosten minimieren

> Studie belegt: Innovative Produkte sind unabdingbar für optimale Arbeitsergonomie

In der Reinigungsbranche ist die körperliche Belastung der Arbeitskräfte besonders hoch. Gerade deshalb lautet die zentrale Frage: Wie lassen sich moderne Arbeitsweisen, wirtschaftlicher Erfolg und Ergonomie vereinbaren? Um die Antwort zu liefern, führt UNGER in Kooperation mit Velamed und der Uni Siegen eine umfangreiche Studie durch.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde erstmals der Versuch unternommen, Arbeit und die damit verbundenen Bewegungsabläufe zu analysieren. Ziel war es, Kraft und Zeit zu sparen und beides so effizienter nutzen zu können. Es ging also um die Vermessung von Arbeit – eine Folgeerscheinung der Industrialisierung. Der wirtschaftliche Erfolg sollte gesteigert werden.

Heute hingegen steht nicht mehr allein die Wirtschaftlichkeit sondern der Mitarbeiter als Mensch verstärkt im Fokus. Arme, Rücken, Handgelenke – vor allem bei der Bodenreinigung belasten Gebäudereinigungskräfte ihren Körper stark. Einer der häufigsten Gründe für Ausfallzeiten sind deshalb Erkrankungen des Bewegungsapparates.

UNGER führt Studie zum ergonomischen Reinigen durch

Das Thema Ergonomie in der Reinigungsbranche zu stärken, ist für UNGER ein zentrales Anliegen. Um dieses ganzheitlich und praxisorientiert zu behandeln, arbeitet der Reinigungsspezialist gemeinsam mit der Velamed Medizintechnik GmbH und dem Fachgebiet Arbeitswissenschaft/Ergonomie der Universität Siegen an der Weiterentwicklung von Bodenreinigungssystemen in einem umfangreichen, realitätsnahen Testsystem. Dazu gehören die direkte Einbindung einer aussagekräftigen Anzahl an Probanden und der Vergleich mit herkömmlichen Reinigungsprodukten.

Das Ziel: Die Arbeit der Reinigungskräfte mit innovativen Werkzeugen gesünder zu gestalten.

Die Durchführung

Um die muskuläre Beanspruchung sowie möglicherweise auftretende physische Beeinträchtigungen des Hand-Arm-Schultersystems zu analysieren, reinigen die Testpersonen mehrmals eine 10 m2 große Fläche mit Achterschwung – einerseits mit dem UNGER erGO! clean Bodenreinigungs-System und andererseits mit herkömmlichen Reinigungswerkzeugen. Dank Verfahren aus der arbeitswissenschaftlichen Feldforschung, wie etwa der Oberflächen-Elektromyographie (OEMG) zur graphischen Darstellung elektrischer Vorgänge in der Muskulatur, können Schlüsse zur tatsächlichen Körperbelastung während der Bodenreinigung gezogen werden. Den Testpersonen werden dabei Elektroden und Sensoren appliziert, welche die Bewegungsabläufe exakt aufzeichnen und visualisieren. So lässt sich nicht nur der Kraftaufwand beim eigentlichen Reinigen, sondern auch bei den Vorbereitungsarbeiten messen. Zusätzlich erfolgen eine detaillierte Bewegungsanalyse sowie eine subjektive Befragung anhand eines standardisierten Fragebogens, bevor das Fazit zur ergonomischen Arbeitsweise gezogen wird.

Die fundierten Studienergebnisse geben schließlich Auskunft über die tatsächliche Beanspruchung des Muskelsystems und wie ergonomische Bodenreinigungs-Systeme dazu beitragen können, die Körpergesundheit der Reinigungskräfte aufrechtzuerhalten und arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden. „Das zeigt einmal mehr, wie wichtig innovative Produkte für optimale Arbeitsergonomie sind – für UNGER eine Herzensangelegenheit!“, so Torsten Deutzmann, Geschäftsführer UNGER Europa.

In die Gesundheit der Mitarbeiter/-innen zu investieren, zahlt sich aus. Ausfallzeiten des Personals werden minimiert und Kosten reduziert.

Profitieren auch Sie und informieren sich über die Vorteile des erGO! clean Bodenreinigungs-Systems.

*Quelle: www.agr-ev.de

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Dietmar Bernstein

Ein wissenschaftlich sehr beeindruckendes Messsystem, das auch auf der Interclean in Amsterdam zu sehen war. Toll!

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